Banner
©Foto + Montage: Aernschd Born

KLAR! Schweiz
Steig 1
8465 Rudolfingen
E-mail info@klar-schweiz.com
PC-Konto: 90-152872-8 (KLAR Schweiz, 8463 Benken)
IBAN: CH48 0900 0000 9015 2872 8

pflugbeil 5. Juni 2013, 19:15 GV KLAR! Schweiz! in Benken, Rest. Sonne
20:15 Dr. Sebastian Pflugbeil
"Tschernobyl - Deutschland - Fukushima"

Aktuelles

Tschernobyl - Deutschland - Fukushima

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail

Am Mittwoch 5. Juni 2013, 20:15 findet im Restaurant Sonne in Benken (ZH) - im Anschluss an die Generalversammlung von KLAR! Schweiz - eine öffentliche Veranstaltung statt:

pflugbeilDr. Sebastian Pflugbeil spricht zum Thema:
"Tschernobyl - Deutschland - Fukushima" - Auf der Suche nach der Wahrheit

Der deutsche Physiker und Bürgerrechtler Sebastian Pflugbeil ist ein radikaler Kritiker der Atomindustrie. Seine Gesellschaft für Strahlenschutz sprach als Erste vom Super-GAU in Fukushima.

An den Erfahrungen mit Tschernobyl lässt sich exemplarisch zeigen, dass die Stellungnahmen der eigentlich zuständigen Stellen völlig an der Realität vorbeigingen, dass ernstzunehmende Analysen aus der Tschernobylregion ignoriert wurden Am Beispiel Deutschland/Westeuropa lässt sich zeigen, dass es nach Tschernobyl nicht nur Aufregung, sondern ganz konkrete nachweisbare Auswirkungen der Katastrophe gab. Das haben selbst Atomkraftkritiker für eher unwahrscheinlich gehalten. Die zuständigen Stellen ignorieren diese Auswirkungen bis heute. Aus dem Vergleich der Situation in Deutschland nach Tschernobyl mit der Situation in Japan nach Fukushima lassen sich vorsichtige Schlüsse ziehen, was gegenwärtig in Japan stattfindet.

 

KLAR! Schweiz tritt ICAN bei

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail

KLAR! Schweiz unterstützt neu die globale Kampagne ICAN (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons). Im Sinne der Ziele von KLAR! Schweiz, konzentriert sich auch ICAN darauf, die Öffentlichkeit zu informieren, welch verheerende humanitäre und ökologische Folgen ein atomarer Unfall nach sich ziehen würde. Des weiteren verschafft sich ICAN mit originellen Aktionen und durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen Gehör bei Regierungsvertretern. Der Beitritt zur Kampagne bedeutet für KLAR! Schweiz eine wichtige Vernetzung mit Experten auf dem Gebiet und ermöglicht ausserdem das Austauschen von Informationen, Strategien und Aktionsplänen im Hinblick auf das Erreichen der Ziele von KLAR! Schweiz.

http://www.icanw.org/

 

Stellungnahme von KLAR! Schweiz zur Energiestrategie 2050

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail

Sehr geehrte Damen und Herren

KLAR! Schweiz als eine Organisation mit gegen 1000 Mitgliedern kümmert sich bereits seit über 18 Jahren um den verantwortungsvollen Umgang mit radioaktiven Abfällen. In diesem Rahmen wirken verschiedene unserer Mitglieder in führenden Funktionen bei den im Sachplan vorgesehenen Regionalkonferenzen mit. Die enge Verknüpfung der Energieproduktion, und damit die Energiestrategie mit ihren Risiken, sind unsere Kernthemen. Wir erachten uns als befähigt, zur geplanten Energiestrategie 2050 kompetent Stellung zunehmen. KLAR! Schweiz begrüsst grundsätzlich und ausdrücklich die Stossrichtung der bundesrätlichen Energiestrategie im Interesse unserer Bevölkerung und unserer Nachkommen.

Der Bundesrat geht einen weiteren Schritt, um die Energiewende in der Schweiz zu konkretisieren. Er bekräftigt insbesondere seine Bekenntnisse zum Verzicht auf den Neubau von Atomkraftwerken, zum Ausbau der erneuerbaren Energien, zu Effizienzzielen, strengeren Vorschriften und weiteren Massnahmen bezüglich der Effizienz von Gebäuden und Fahrzeugen.

Um die Energiestrategie 2050 auf den richtigen Weg zu schicken, braucht es aber darüber hinausweisende, klare politische Rahmenbedingungen sowie eine rasche Umsetzung wichtiger und griffiger Massnahmen. Nur so können sich Verbraucher, Produzenten und Investoren auf die neue Energiepolitik einstellen, Nutzen daraus ziehen und ihren Anteil beitragen. Und vor allem können nur so mögliche Risiken und daraus resultierende gesundheitliche Schäden minimiert werden.

An die Energiestrategie 2050 stellen wir folgende Forderungen:

 

Über den Tisch gezogen

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail

Medienmitteilung vom 8. Oktober 2012 als pdf

Der Bericht in der Sonntagszeitung über die bevorzugten Atommülllager-Standorte Weinland und Bözberg empört mehr als dass er wirklich überrascht. Was wir befürchtet und immer wieder öffentlich gesagt haben, zeigt nun das geheime Nagradokument in aller Deutlichkeit: Innerhalb der Nagra ist der Entscheid, wo die Atommülllager dereinst hinkommen sollen, längst gefallen.
Derweil lässt man Hunderte von Bürgerinnen und Bürgern, Behördenmitglieder, politische Parteien und Widerstandsorganisationen in den Regionalkonferenzen arbeiten. In den Vollversammlungen dieser Konfe-renzen, in den Leitungsgremien und Fachgruppen versuchen engagierte Leute ihren Beitrag zu leisten nach der allseits beschworenen Maxime, dass die Suche nach den Standorten für Atommülllager der grösstmöglichen Sicherheit folgen soll.
Wir von KLAR! Schweiz haben uns zu Beginn dieses «Partizipationsprozesses» gut überlegt, ob wir über-haupt daran teilnehmen wollen. Dass wir uns schliesslich dafür entschieden, lag in den mit dem Bundesamt für Energie (BFE) klar abgemachten Bedingungen und Spielregeln, welche uns die Vorbehalte für den Mo-ment zurückstellen liessen. Die Bedingungen hiessen, dass alle potenziellen Standorte gleichwertig er-forscht und abgeklärt und keine Vorentscheide gefällt würden, bevor substanziell vergleichbare Lagerpro-jekte vorliegen.
Diese Versprechungen hat die Nagra unterlaufen und hintertrieben. Das ist ein beispielsloser Vertrauens-bruch gegenüber allen, die zu einem sauberen Sachplanverfahren ja gesagt haben. Die Nagra hat uns über den Tisch gezogen und zeigt in ihrem Strategiepapier ihr wahres Gesicht: Die Partizipation ist eine Alibiübung, die uns beschäftigen und die kritischen Stimmen dämpfen soll.
Die Austritte der beiden Geologen Walter Wildi und Marcos Buser aus den Begleit- und Sicherheitsgremien des BFE sind nur ein weiterer Beleg dafür, dass man auch nicht auf interne Kritik hören will, sondern die Karten längst verteilt sind. Bei diesem Vorgehen ist das Gebot der höchstmöglichen Sicherheit nicht garan-tiert.
Da nützen die wenig überzeugenden Verteidigungsgefechte der Nagra, es sei nur ein Planspiel gewesen, nichts. Die Glaubwürdigkeit der Nagra ist dahin. Ihre derzeit Verantwortlichen sollen abtreten. Wir von KLAR! Schweiz fordern eine umfassende Reformierung der Nagra und behalten uns vor, ob und unter wel-chen Voraussetzungen wir unsere Zeit und Energie weiterhin in dieses ganze Verfahren stecken.
In der Verantwortung für die Affäre stehen aber auch das BFE und ihre Aufsicht, das Ensi. Die Bundesbe-hörden, ihres Zeichens Auftraggeber der Nagra, müssen Farbe bekennen und angesichts des Scherben-haufens beweisen, dass sie die Zügel in der Schweizer Atommüllfrage wieder in die Hand bekommen!

 

Walter Wildi gibt Rücktritt aus dem Beirat Entsorgung

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail

WildiWalterAm 10. August 2012 sandte Professor Walter Wildi sein Rücktrittsschreiben an Bundesrätin Doris Leuthard.

In seinem Schreiben begründet er diesen Rücktritt damit, dass beim Entsorgungsprojekt klare Abstriche an die nukleare Sicherheit gemacht würden.

Lesen Sie hier seinen Rücktrittsbrief

Vgl. dazu auch den Artikel im Tages Anzeiger vom 7.7.2012:  Unabhängige Atomexperten sind beim Umweltdepartement unerwünscht

 
Seite 1 von 2