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JossJSonntag, 22. Januar 2017
11:15 Uhr Matinee in Benken (Rest. Sonne) mit Jürg Joss
Risiko "Heisse Zelle"

 

 


Aktuelles

Ja zum Atomausstieg

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geordneterAtomausstieg


Am 27. November 2016 geht es um die Wurst! Dann entscheiden wir an der Urne, ob es der Schweiz ernst ist mit dem Ausstieg. Die Volksinitiative der Grünen verdient auch Ihre Stimme! Und hier ...

... die 3 Top-Gründe für einen Ausstieg aus der Atomenergie:

 

  1. Der geordnete Atomausstieg sorgt für Sicherheit und schützt die Heimat.

  2. Der geordnete Atomausstieg schafft einen vernünftigen Zeitplan für einen schrittweisen Ausstieg. Er setzt der Atomkraft mit 2029 ein Ablaufdatum.

  3. Der geordnete Atomausstieg ist machbar. Die neuen Technologien haben sich bewährt.

 

Weitere Infos:

https://www.geordneter-atomausstieg-ja.ch/

 

 

 

Benkener Thesen

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Am Mittwoch 10. Februar stellte KLAR! Schweiz die Benkener Thesen vor

Thesen zum Endlager im Zürcher Weinland

Benkener Thesen - warum?
Die Organisation KLAR! Schweiz setzt sich seit Jahrzehnten aus der Sicht der ungelösten Abfallentsorgung gegen die Atomenergie ein. Seit rund 5 Jahren bringt sie sich neu aus der Hoffnung des Atomausstiegs in der Schweiz konstruktiv in der Regionalkonferenz Zürich Nordost ein und übernimmt damit Mitverantwortung für eine möglichst sichere, risikominimierte Endlagerung in der Region des Zürcher Weinlandes.
Daneben blieb KLAR! Schweiz immer auch als unabhängige Organisation mit ihren rund 650 Mitglieder bestehen und aktiv. Dieser unabhängige Standpunkt ist uns wichtig und erweist sich selbstredend auch als existenzielle, sicherheitsrelevante Voraussetzung für eine offene und tabufreie gesellschaftliche Diskussion der Endlagerfragen.
Vor dem baldigen Abschluss der sogenannten 2. Etappe des Partizipationsverfahrens ist es nun Zeit, die sich heute präsentierende Situation aus der Sicht von KLAR! Schweiz in einer Art Zwischenbilanz der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir haben uns entschlossen, dies in Form eines Thesenpapiers und darauf fussenden Forderungen zusammenzufassen. Die gebündelte Kompetenz im Vorstand von KLAR! Schweiz, die nicht zuletzt auch durch die Beteiligung und Mitarbeit in der Regionalkonferenz und ihren Fachgremien gewachsen ist, befähigte uns in Zusammenarbeit mit gezielt ausgewählten Expertinnen und Experten die Benkener Thesen zu formulieren.
Damit treten wir nun unter Herstellung voller argumentativer Transparenz als berechenbare Organisation an die Öffentlichkeit und hoffen damit der aktuellen Entsorgungs-Diskussion eine zusätzliche Tiefe und Relevanz zu verleihen, die alleine von der Regionalkonferenz aufgrund ihres Auftrages nicht geleistet werden kann.

 

These 1:
Der Nagra fehlt die fachliche Unabhängigkeit!
Forderungen:

  • Sofortige Beendigung der offenen und versteckten politischen Lobbyarbeit der Nagra.
  • Trennung der Nagra von den Kraftwerkseignern unter Herstellung des vollen Öffentlichkeitsprinzips in Betriebsrechnung und Mittelverwendung. Überführung der Planungsarbeiten an eine Institution des Bundes.


These 2:
Der Entsorgungsnachweis aus dem Projekt „Gewähr“ ist durch neue Erkenntnisse überholt und darf so weder rechtlich noch politisch weiterhin als Grundlage des Weiterbetriebes der bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz gelten!
Forderungen:

  • Erbringung eines neuen, unabhängigen und somit glaubwürdigen Entsorgungsnachweises für hochaktive Abfälle (HAA) und schwach- bis mittelaktive Abfälle (SMA) aufgrund neuer Erkenntnisse.


These 3:

Die Finanzierung der Tiefenlagerung nuklearer Abfälle ist nicht gesichert
Forderungen:

  • Herstellung der Kostenwahrheit und Abwälzung der fehlenden Rückstellungen auf die Eigentümer der Atomkraftwerke bzw. deren Strombezüger.
  • Nachweis der langfristigen Finanzierbarkeit, inkl. Rückholbarkeit.
  • Nachweis für genügende Versicherung bei Schadensereignissen.


These 4:

Das Einlagerungskonzept für Benken überzeugt nicht!
Forderungen:

  • Erarbeitung von Standort-Alternativen zum Auslagern der Abfälle aus den Behältern und ihrer Neuverpackung unter Einbezug der „Heissen Zelle“ beim Endlagerstandort.
  • Vorlegen von transportrisikobasierten Berechnungen für Alternativen zur Erschliessung des Tiefenlager in grösserer Nähe zum Zwischenlager.
  • Offenlegung von Erfahrungen im Umgang mit „Heissen Zellen“ und der möglichen Undichtigkeit bei der Erstellung und Verfüllung des Endlagers im Opalinuston und der sich daraus ergebenden Risiken.


These 5:

Mitbestimmung statt Mitwirkung
Forderungen:

  • Schaffung einer formellen sachlichen Zustimmungsmöglichkeit der Direktbetroffenen für die Erstellung, den Betrieb, die Überwachung und den Verschluss von Anlagen zur Atomenergieentsorgung.

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 Die vollständigen Benkener Thesen können Sie hier als pdf herunterladen:

Bitte beachten Sie auch die Pressesimmen dazu auf unserer Medienseite

 

Impressionen vom Besuch von Frau Bundesrätin Leuthard

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Zusammen mit anderen Gruppierungen trug KLAR! Schweiz am 11. November 2015 zu einem angemessenen Empfang bei:

2015-11-11a  2015-11-11b
2015-11-11c 2015-11-11d
2015-11-11e 2015-11-11f
 

Mitbestimmungsrechte der Bevölkerung beim Bau eines Endlagers für radioaktive Abfälle

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KLAR! Schweiz hat am 18. Juni 2015 den nachfolgenden Brief an sämtliche Mitglieder der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (UREK-NR) versandt:

  2015-06-18 Brief-UREK-N

Brief als pdf herunterladen

 

Medienmitteilung zum 2x2-Vorschlag der Nagra

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Freitag, den 30. Januar 2015 um 09:35 Uhr

Dieses Verfahren ist nicht ergebnisoffen!

Dass die Nagra die Auswahl für ein Atommülllager für hoch- bzw. schwach- und mittelaktive Abfälle auf die Regionen Zürich Nordost (Zürcher Weinland) und Jura Ost einengen will, überrascht nicht wirklich. Dieses Szenarium hatte die Nagra bereits schon in den ominösen und geheimen Dokumenten, welche 2012 publik wurden, vorgesehen und skizziert. Gemäss dieser Logik kann man fast schon davon ausgehen, dass letztlich ein hochradioaktives Lager im Zürcher Weinland und ein schwach und mittelradioaktives Lager in Jura Ost geplant werden soll.

Einmal mehr kommt man nicht vom Eindruck los, dass das Sachplanverfahren bloss eine politische Scheinübung ist, um betroffene Regionen politisch-strategisch besser ein- und anbinden zu können. Die Beschwichtigung des Bundesamts für Energie, dass es sich nur um einen Vorschlag der Nagra und nicht um eine Entscheidung handelt, kann nicht überzeugen. Vielmehr zeigt auch dieses Vorgehen, dass das Verfahren nicht ergebnisoffen geplant wird.

Angesichts der immensen Bedeutung und den Auswirkungen eines Atommülllagers ist es mehr als bedenklich, dass die verschiedenen Standorte nicht nach den gleichen Abklärungsstandards wie im Zürcher Weinland untersucht wurden. Ein wissenschaftlich sauberes Vorgehen sieht anders aus. Damit wird der Verdacht erweckt, dass dieses voreilige und unfaire Vorgehen auch mit den knappen und ungesicherten finanziellen Ressourcen zu tun hat, welche die Betreiber der Atomkraftwerke für die Entsorgung des radioaktiven Abfalls und dem Rückbau von Atomkraftwerken geäufnet haben. Dies dürfte auch erklären, weshalb die seit 2008 bekannten und grundsätzlich geeigneten Gebiete in der Schweiz von sechs auf nur noch zwei reduziert werden sollen. Auf einen Schlag und was sicher noch zu reden gäbe, wie das Bundesamt für Energie meint.

Beim Hüten von radioaktivem Abfall muss die absolute Sicherheit für die Betroffenen und ihre Nachfahren für Tausende von Jahren garantiert sein. Von diesem unabdingbaren Ziel sind wir weit entfernt. Solange die Sicherheit in Frage gestellt ist, muss und wird es Kritik und Widerstand geben. Letztlich gefährdet der heute bekannt gegebene Nagra-Vorschlag zur Einengung der Standortregionen diese Sicherheit.

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Jean-Jacques Fasnacht                                       Käthi Furrer           
Co-Präsident                                                     Co-Präsidentin      

 
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