Banner
©Foto + Montage: Aernschd Born

Der Verein KLAR! Schweiz

setzt sich seit seiner Gründung 2003 für einen verantwortungsvollen Umgang mit Atommüll ein.

KLAR! Schweiz ist Gründungsmitglied der Allianz
"Nein zu neuen AKW" (13.02.2009)

Planloses Eilverfahren bedroht die Sicherheit und Prosperität einer Region

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Freitag, den 20. Januar 2012 um 09:13 Uhr

Medienmitteilung vom 20. Januar 2012 als pdf herunterladen


Heute präsentierten die Nagra und das BFE mögliche Standorte für die Oberflächenanlagen eines Atommülllagers. Im Zürcher Weinland soll eine riesige Atommüllfabrik in dicht besiedelte Regionen und hochempfindliche Naturlandschaften platziert werden. Nach wie vor sind zentrale Fragen zur Sicherheit von Atom-mülllagern ungelöst und die voreilige Festlegung möglicher Standorte hinter-treibt die Eingrenzung nach streng sicherheitsrelevanten Kriterien. Das planlose und nicht nachvollziehbare Eilverfahren bedroht nicht nur die Sicherheit der Be-völkerung sondern auch die Prosperität einer gesamten Region.

Versprechen nicht eingehalten
Oberste Priorität für die Lagerung von hochgiftigem Atommüll soll die Sicherheit von Mensch und Umwelt für mindestens 1 Million Jahre haben. Angesichts der vielen un-gelösten und sicherheitsrelevanten Fragen bleibt dieses Versprechen von Nagra und BFE reine Makulatur. Gerade die Lehren aus der Atomkatastrophe von Fukushima zeigen in aller Deutlichkeit, dass es einen neuen Umgang mit den hochgefährlichen Risiken der Atomtechnologie braucht.

Bedrohung und Imageschädigung in Kauf genommen
Weltweit gibt es kein Atommülllager für hochradioaktiven Abfall. Entsprechende Pro-jekte mussten aus Sicherheitsgründen gestoppt werden. Allfällige Atommülllager werden im Ausland weit ab von dicht bewohnten Regionen geplant. Nur in der Schweiz sollen hochgefährliche Atommülllager und Atommüllfabriken in dicht besiedeltem Raum realisiert und der betroffenen Bevölkerung und ihren Nachkommen zugemutet werden. Zurecht wehren sich diese Regionen aus Verantwortung für ihre kommenden Generationen für ihre Sicherheit und ihr Überleben.

Sand in die Augen streuen
Während des gesamten Auswahlverfahrens wurde die Öffentlichkeit nur scheibchenweise und unvollständig über die Absichten von Nagra und BFE orientiert. Exemplarisch, wie die erstaunte Öffentlichkeit über die Medien von den verschwiegenen und hochsensiblen Atommüllrüstfabriken erfahren musste. In einem aufwändigen Verfahren sollen nun nur noch sekundäre Aspekte zu den Oberflächenanlagen diskutiert werden und so, unter Ausschluss der demokratischen Mitbestimmung der Betroffenen, die Akzeptanz für ein Atommülllager hergeleitet werden.

KLAR! Schweiz fordert vor der Festlegung auf ein mögliches Standortgebiet und mögliche Standorte für Oberflächenanlagen die umfassende Abklärung aller of-fenen und sicherheitsrelevanten Fragen unter Einbezug unabhängiger Experten. KLAR! Schweiz fordert die möglichst sichere Lagerung des Atommülls, verbun-den mit dem demokratischen Mitbestimmungsrechts der Betroffenen, im internationalen Vergleich.


Planloses Eilverfahren bedroht die Sicherheit und Prosperität einer Region
Heute präsentierten die Nagra und das BFE mögliche Standorte für die Oberflä-chenanlagen eines Atommülllagers. Im Zürcher Weinland soll eine riesige Atom-müllfabrik in dicht besiedelte Regionen und hochempfindliche Naturlandschaften platziert werden. Nach wie vor sind zentrale Fragen zur Sicherheit von Atom-mülllagern ungelöst und die voreilige Festlegung möglicher Standorte hinter-treibt die Eingrenzung nach streng sicherheitsrelevanten Kriterien. Das planlose und nicht nachvollziehbare Eilverfahren bedroht nicht nur die Sicherheit der Be-völkerung sondern auch die Prosperität einer gesamten Region.

Versprechen nicht eingehalten
Oberste Priorität für die Lagerung von hochgiftigem Atommüll soll die Sicherheit von Mensch und Umwelt für mindestens 1 Million Jahre haben. Angesichts der vielen un-gelösten und sicherheitsrelevanten Fragen bleibt dieses Versprechen von Nagra und BFE reine Makulatur. Gerade die Lehren aus der Atomkatastrophe von Fukushima zeigen in aller Deutlichkeit, dass es einen neuen Umgang mit den hochgefährlichen Risiken der Atomtechnologie braucht.

Bedrohung und Imageschädigung in Kauf genommen
Weltweit gibt es kein Atommülllager für hochradioaktiven Abfall. Entsprechende Pro-jekte mussten aus Sicherheitsgründen gestoppt werden. Allfällige Atommülllager wer-den im Ausland weit ab von dicht bewohnten Regionen geplant. Nur in der Schweiz sollen hochgefährliche Atommülllager und Atommüllfabriken in dicht besiedeltem Raum realisiert und der betroffenen Bevölkerung und ihren Nachkommen zugemutet werden. Zurecht wehren sich diese Regionen aus Verantwortung für ihre kommenden Generationen für ihre Sicherheit und ihr Überleben.

Sand in die Augen streuen
Während des gesamten Auswahlverfahrens wurde die Öffentlichkeit nur scheibchen-weise und unvollständig über die Absichten von Nagra und BFE orientiert. Exempla-risch, wie die erstaunte Öffentlichkeit über die Medien von den verschwiegenen und hochsensiblen Atommüllrüstfabriken erfahren musste. In einem aufwändigen Verfahren sollen nun nur noch sekundäre Aspekte zu den Oberflächenanlagen diskutiert werden und so, unter Ausschluss der demokratischen Mitbestimmung der Betroffenen, die Ak-zeptanz für ein Atommülllager hergeleitet werden.

KLAR! Schweiz fordert vor der Festlegung auf ein mögliches Standortgebiet und mögliche Standorte für Oberflächenanlagen die umfassende Abklärung aller of-fenen und sicherheitsrelevanten Fragen unter Einbezug unabhängiger Experten. KLAR! Schweiz fordert die möglichst sichere Lagerung des Atommülls, verbun-den mit dem demokratischen Mitbestimmungsrechts der Betroffenen, im interna-tionalen Vergleich.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 20. Januar 2012 um 09:20 Uhr
 

Atommüll ist nicht verhandelbar

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 05:56 Uhr
Epochale Entscheidungen und Veränderungen stehen in unserem Land an! Zur Zeit geschehen im Parlament die wichtigen Weichenstellungen hin zum definitiven und längst überfälligen Ausstieg aus der unsäglichen Atomtechnologie. Der Widerstand und die Verzögerungstaktik der Atomlobby und ihrer Verbündeten werden aber auch künftig unsere ganze Kraft und unser volles Engagement abverlangen. Heute und jetzt haben wir die einmalige Gelegenheit, die Energiewende hin zu ökologisch und ökonomisch sinnvollen Massnahmen und Techniken umzusetzen. Für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung zum Wohle unseres Landes.

Leider ändert sich selbst bei einem beschlossenen Atomausstieg nichts an der ungelösten Atommüllproblematik. So wird es aus Verantwortung. unseren kommenden Generationen gegenüber auch weiter unsere Pflicht und Schuldigkeit bleiben, uns gegen überstürzte, unausgereifte und undemokratische Scheinlösungen zu wehren, welche unseren Nachfahren inakzeptable Restrisiken aufbürden. Unsere Erkenntnisse aus dem bisherigen Verfahren und die bitteren Erfahrungen von Fukushima beweisen, dass unser Kampf dringend nötig ist und bleibt.

Es gibt für KLAR! Schweiz keinen Kompromiss bezüglich der Sicherheit, der demokratischen Mitbestimmung für Betroffene und der Selbstbestimmung über den Lebensraum für uns und unsere Nachkommen! KLAR! Schweiz wird sich entschieden dagegen wehren, dass das ungelöste Atommüllproblem als politisches Pfand missbraucht wird. Dafür ist die Angelegenheit zu ernst. Todernst!

Für KLAR!Schweiz haben auch die heutigen und für uns alle erfreulichen Zeichen hin zum Ausstieg aus dem Atomstrom nichts an den in den Statuten festgehaltenen Zielen geändert:
  • Definitiver und gesetzlich verankerter Atomausstieg
  • Kein Atommülllager im Zürcher Weinland
  • Demokratische Mitbestimmung der betroffenen Bevölkerung
KLAR!Schweiz wird sich zusammen mit seinen Verbündeten auf dem vorgezeichneten Pfad weiter bewegen und sich um die Sicherheit und die Prosperität von uns und unseren Nachkommen kümmern!
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 08. Juni 2011 um 06:11 Uhr
 

Fukushima-Shuffle

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Fukushima-Shuffle
von Aernschd Born
 

Offener Brief an Frau Bundesrätin Doris Leuthard

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Montag, den 28. März 2011 um 20:05 Uhr

Rudolfingen, 29. März 2011

Offener Brief

Sehr geehrte Frau Bundesrätin

Mit Betroffenheit und Mitgefühl erleben wir das unermessliche Leid der Menschen in Japan. Nebst den Folgen der ungeheuren Naturkatastrophen werden sie nun durch tödlich radioaktive Strahlen einer für unmöglich gehaltenen atomaren Katastrophe bedroht. Einmal mehr müssen wir Menschen die bittere Erfahrung machen, dass sogenannte theoretische Restrisiken zu jeder Zeit schreckliche Realität werden können, und dass atomare Unfälle dann extremste negative und tragische Folgen über die gesamte Menschheit bringen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. März 2011 um 20:30 Uhr
 

Regionale Partizipation

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Sonntag, den 20. März 2011 um 08:28 Uhr

Die Einladung zum Aufbauforum für die Regionalkonferenz wurde äusserst kurzfristig und ohne Koordination mit der Region Südranden festgesetzt.

Wir protestieren dagegen und publizieren nachfolgend das E-Mail von Dr. J. J. Fasnacht Kopräsident KLAR! Schweiz

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. März 2011 um 10:56 Uhr
 
Seite 3 von 4

Kein Leben mit atomaren Risiken

  • Seit 35 Millionen Jahren leben Säugetiere auf der Erde.
  • Seit 10'000 Jahren leben sesshafte Menschen auf der Erde.
  • Seit 50 Jahren betreiben wir Atomkraftwerke auf der Erde.

Atommüll strahlt 1 Million Jahre lang tödlich.

Ist Vergraben im Zürcher Weinland die einzige und beste Lösung?