Banner
©Foto + Montage: Aernschd Born

Der Verein KLAR! Schweiz

setzt sich seit seiner Gründung 2003 für einen verantwortungsvollen Umgang mit Atommüll ein.

KLAR! Schweiz ist Gründungsmitglied der Allianz
"Nein zu neuen AKW" (13.02.2009)

Einsprache gegen NAGRA-Sondierbohrungen

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Sonntag, den 23. April 2017 um 18:52 Uhr


Bis am kommenden Mittwoch, 26. April 2017, können noch Einsprachen gegen die Sondierbohrungen in den Weinländer Gemeinden Dachsen, Uhwiesen, Marthalen, Trüllikon und Rheinau eingereicht werden. Es gilt der Poststempel. Eine Mustereinsprache mit den wichtigen grundsätzlichen Argumenten findet ihr unten (Beispiel für Dachsen).

Bitte beachten:
Die roten Stellen anpassen für die eigene Gemeinde. Man muss in einer der genannten Gemeinden wohnen, um Einsprache machen zu können. Wer keine Einsprache macht, wird auch nicht weiter in das Verfahren einbezogen oder darüber informiert. Unter diesem Link findet ihr die richtige Nummer des Nagra-Gesuchs für eure Gemeinde: http://www.bfe.admin.ch/radioaktiveabfaelle/06767/index.html?lang=de&dossier_id=06776

Die Einsprache hat keine Kostenfolgen, es ist das gute Recht aller Menschen, die in den betroffenen Dörfern leben. Wer die Einsprache verwendet, muss sie doppelt einsenden. Alles andere seht ihr in der Beilage. Es ist einfach. Letzte Gelegenheit am nächsten Mittwoch!

 
Mustereinsprache




Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. April 2017 um 19:07 Uhr
 

Ja zum Atomausstieg

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Mittwoch, den 21. September 2016 um 06:44 Uhr

geordneterAtomausstieg


Am 27. November 2016 geht es um die Wurst! Dann entscheiden wir an der Urne, ob es der Schweiz ernst ist mit dem Ausstieg. Die Volksinitiative der Grünen verdient auch Ihre Stimme! Und hier ...

... die 3 Top-Gründe für einen Ausstieg aus der Atomenergie:

 

  1. Der geordnete Atomausstieg sorgt für Sicherheit und schützt die Heimat.

  2. Der geordnete Atomausstieg schafft einen vernünftigen Zeitplan für einen schrittweisen Ausstieg. Er setzt der Atomkraft mit 2029 ein Ablaufdatum.

  3. Der geordnete Atomausstieg ist machbar. Die neuen Technologien haben sich bewährt.

 

Weitere Infos:

https://www.geordneter-atomausstieg-ja.ch/

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 20. Oktober 2016 um 18:22 Uhr
 

Benkener Thesen

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 10:46 Uhr

Am Mittwoch 10. Februar stellte KLAR! Schweiz die Benkener Thesen vor

Thesen zum Endlager im Zürcher Weinland

Benkener Thesen - warum?
Die Organisation KLAR! Schweiz setzt sich seit Jahrzehnten aus der Sicht der ungelösten Abfallentsorgung gegen die Atomenergie ein. Seit rund 5 Jahren bringt sie sich neu aus der Hoffnung des Atomausstiegs in der Schweiz konstruktiv in der Regionalkonferenz Zürich Nordost ein und übernimmt damit Mitverantwortung für eine möglichst sichere, risikominimierte Endlagerung in der Region des Zürcher Weinlandes.
Daneben blieb KLAR! Schweiz immer auch als unabhängige Organisation mit ihren rund 650 Mitglieder bestehen und aktiv. Dieser unabhängige Standpunkt ist uns wichtig und erweist sich selbstredend auch als existenzielle, sicherheitsrelevante Voraussetzung für eine offene und tabufreie gesellschaftliche Diskussion der Endlagerfragen.
Vor dem baldigen Abschluss der sogenannten 2. Etappe des Partizipationsverfahrens ist es nun Zeit, die sich heute präsentierende Situation aus der Sicht von KLAR! Schweiz in einer Art Zwischenbilanz der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir haben uns entschlossen, dies in Form eines Thesenpapiers und darauf fussenden Forderungen zusammenzufassen. Die gebündelte Kompetenz im Vorstand von KLAR! Schweiz, die nicht zuletzt auch durch die Beteiligung und Mitarbeit in der Regionalkonferenz und ihren Fachgremien gewachsen ist, befähigte uns in Zusammenarbeit mit gezielt ausgewählten Expertinnen und Experten die Benkener Thesen zu formulieren.
Damit treten wir nun unter Herstellung voller argumentativer Transparenz als berechenbare Organisation an die Öffentlichkeit und hoffen damit der aktuellen Entsorgungs-Diskussion eine zusätzliche Tiefe und Relevanz zu verleihen, die alleine von der Regionalkonferenz aufgrund ihres Auftrages nicht geleistet werden kann.

 

These 1:
Der Nagra fehlt die fachliche Unabhängigkeit!
Forderungen:

  • Sofortige Beendigung der offenen und versteckten politischen Lobbyarbeit der Nagra.
  • Trennung der Nagra von den Kraftwerkseignern unter Herstellung des vollen Öffentlichkeitsprinzips in Betriebsrechnung und Mittelverwendung. Überführung der Planungsarbeiten an eine Institution des Bundes.


These 2:
Der Entsorgungsnachweis aus dem Projekt „Gewähr“ ist durch neue Erkenntnisse überholt und darf so weder rechtlich noch politisch weiterhin als Grundlage des Weiterbetriebes der bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz gelten!
Forderungen:

  • Erbringung eines neuen, unabhängigen und somit glaubwürdigen Entsorgungsnachweises für hochaktive Abfälle (HAA) und schwach- bis mittelaktive Abfälle (SMA) aufgrund neuer Erkenntnisse.


These 3:

Die Finanzierung der Tiefenlagerung nuklearer Abfälle ist nicht gesichert
Forderungen:

  • Herstellung der Kostenwahrheit und Abwälzung der fehlenden Rückstellungen auf die Eigentümer der Atomkraftwerke bzw. deren Strombezüger.
  • Nachweis der langfristigen Finanzierbarkeit, inkl. Rückholbarkeit.
  • Nachweis für genügende Versicherung bei Schadensereignissen.


These 4:

Das Einlagerungskonzept für Benken überzeugt nicht!
Forderungen:

  • Erarbeitung von Standort-Alternativen zum Auslagern der Abfälle aus den Behältern und ihrer Neuverpackung unter Einbezug der „Heissen Zelle“ beim Endlagerstandort.
  • Vorlegen von transportrisikobasierten Berechnungen für Alternativen zur Erschliessung des Tiefenlager in grösserer Nähe zum Zwischenlager.
  • Offenlegung von Erfahrungen im Umgang mit „Heissen Zellen“ und der möglichen Undichtigkeit bei der Erstellung und Verfüllung des Endlagers im Opalinuston und der sich daraus ergebenden Risiken.


These 5:

Mitbestimmung statt Mitwirkung
Forderungen:

  • Schaffung einer formellen sachlichen Zustimmungsmöglichkeit der Direktbetroffenen für die Erstellung, den Betrieb, die Überwachung und den Verschluss von Anlagen zur Atomenergieentsorgung.

******************************************************************************************* 

 Die vollständigen Benkener Thesen können Sie hier als pdf herunterladen:

Bitte beachten Sie auch die Pressesimmen dazu auf unserer Medienseite

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 14:02 Uhr
 

Impressionen vom Besuch von Frau Bundesrätin Leuthard

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Freitag, den 27. November 2015 um 09:26 Uhr

Zusammen mit anderen Gruppierungen trug KLAR! Schweiz am 11. November 2015 zu einem angemessenen Empfang bei:

2015-11-11a  2015-11-11b
2015-11-11c 2015-11-11d
2015-11-11e 2015-11-11f
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 27. November 2015 um 09:53 Uhr
 

Mitbestimmungsrechte der Bevölkerung beim Bau eines Endlagers für radioaktive Abfälle

PDF
Druckbutton anzeigen?
E-Mail
Administrator | Freitag, den 19. Juni 2015 um 06:59 Uhr

KLAR! Schweiz hat am 18. Juni 2015 den nachfolgenden Brief an sämtliche Mitglieder der nationalrätlichen Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates (UREK-NR) versandt:

  2015-06-18 Brief-UREK-N

Brief als pdf herunterladen

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Juni 2015 um 07:17 Uhr
 
Seite 1 von 4

Kein Leben mit atomaren Risiken

  • Seit 35 Millionen Jahren leben Säugetiere auf der Erde.
  • Seit 10'000 Jahren leben sesshafte Menschen auf der Erde.
  • Seit 50 Jahren betreiben wir Atomkraftwerke auf der Erde.

Atommüll strahlt 1 Million Jahre lang tödlich.

Ist Vergraben im Zürcher Weinland die einzige und beste Lösung?